LeseZeit: „Allein durch den Iran“

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1840 km Vertrauen, Neugier und Offenheit

Kristina Platén wurde in Schweden geboren und hat erst mit 31 Jahren das Laufen für sich entdeckt. Sie gab ihren Beruf  als Ingenieurin auf um sich ganz dem Laufen widmen zu können.

Kristina Paltén fängt nach einer persönlichen Krise erst spät mit dem Laufen an. Sie findet Gefallen an dem Sport und geht schnell zu Ultraläufen über.

Zusammen mit Ihrer Freundin meisterte sie viele ungewöhnliche Läufe, bis in ihr der Gedanke reift, quer durch den Iran zu laufen. Damit möchte sie auf die vielen Vorurteile, die diesem Land und dem Islam im Allgemeinen angehängt werden, hinweisen und ihnen durch einen Bericht aus nächster Nähe den Nährboden entziehen.

Allein mit einem Babyjogger als Gepäckwagen startet sie in ein Abenteuer – aber nicht ohne Ängste, Bedenken und Befürchtungen, was sie in dem Land erwarten wird.

Unterstützt wird sie beim Lauf von einem iranischen Freund, der ihr Übernachtungsmöglichkeiten organisiert und ihrer Freundin. Diese überwacht sie zur eigenen Sicherheit online. So begründet diese Sorgen sind, so überwältigt ist sie von der allgegenwärtigen Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft des iranischen Volkes.

Kristina Paltén schreibt nicht nur über das Laufen. Sie geht auch detailliert auf die Menschen ein, denen sie begegnet, das Land, das Regime, bleibt dabei aber immer politisch neutral, aus berechtigter Sorge, das Land nicht mehr verlassen zu dürfen – denn manche Vorurteile haben auch durchaus einen wahren Kern.

Ein spannendes Buch über eine ungewöhnliche körperliche Herausforderung mit Einblick in ein Land und dessen Volk, das viele von uns nicht wirklich kennen.

„Ich wollte meinen Landsleuten zeigen, dass es keinen Grund gibt, Angst zu haben“

Kristina Paltén

Allein durch den Iran

Eine Frau läuft alleine durch den Iran und zeigt uns, was möglich ist, wenn wir unsere Angst überwinden.

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