LeseZeit: „Die Schule am Meer“

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Internat auf einer autofreien Insel.

Salz in der Luft und den Kopf voller Träume: Sandra Lüpkes entführt uns auf die Insel Juist ins Jahr 1925. Die Autorin ist selbst auf dieser Insel aufgewachsen und beschreibt das Leben auf dieser auch heute noch autofreien Insel treffend.

Eine Gruppe engagierter Lehrer, hauptsächlich aus Berlin, hat auf der Insel ein älteres Haus gekauft, mit einem großen Garten und möchte hieraus ein Internat der besonderen Art anbieten.

Hier soll sowohl die körperliche Ertüchtigung durch aktiven Gartenanbau wie auch die musischen und künstlerischen Angebote neben den Kernfächern nicht zu kurz kommen. Die Schüler kommen teilweise aus Berlin, jedoch auch aus dem Ausland in das Internat.

Hervorragend recherchiert fängt die Autorin den Alltag der Schüler, der Insulaner und den sehr engagierten Lehrern ein. Sowohl politische Strömungen dieser Zeit werden widergegeben, wie auch Scheitern, Leidenschaft und Missgunst. Packend erzählt sie, was Freundschaft und Wagemut ausmacht und wie so manches verändert wird, wenn die Not es fordert.

Reisen Sie in das Jahr 1929 und erleben Sie den Eiswinter und ein Stück Vergangenheit auf einer zu dieser Zeit durch das Eis völlig abgeschotteten Insel.

Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die menschliche Schwächen, aber auch über sich hinauswachsende Stärken mit feinem Gespür herausarbeitet.

„Atmosphärisch dicht, sehr poetisch, vortrefflich erzählt.“

Münsterschen Zeitung

Die Schule am Meer

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